Impressionen vom Schuljahr 2019/20

Termine

10.08.2020

  • Schulbeginn nach Stundenplan

17. + 18.08.2020

  • Klassenfotos 1. - 6. Klassen

21.08.2020

  • Pausenkiosk

25.08.2020

  • 19.00 Uhr, Elternabend 1./2. Klassen

27.08.2020

  • 19.00 Uhr, Elternabend 3. Klassen

31.08.2020

  • 19.00 Uhr, Elternabend 6. Klassen 
    (Lernraum Oberstufe Bronschhofen)

31.08. - 04.09.2020

  • Herbstlager 4. Klassen

04.09.2020

  • Pausenkiosk

07.09.2020

  • Klassenfotos Kindergarten

07.09.2020

  • Sporttag
    Verschiebedaten: 08.09. + 10.09.2020

14.09.2020

  • 19.00 Uhr, Elternabend Kindergarten

18.09.2020

  • Pausenkiosk

26.09. - 18.10.2020

19. + 20.10.2020

  • Lauskontrolle Gesamtschule

21. - 28.10.2020

  • Untersuche Schulzahnarzt

30.10.2020

  • Pausenkiosk

 

Coronavirus

Hier finden Sie Informationen der Stad Wil zum Coronavirus.

Parentu - die App für Eltern

Das Departement SJA (Soziales, Jugend, Alter) der Stadt Wil ist neu Lizenznehmer der Parentu-App, welche für Eltern mit Kindern zwischen 0 und 16 Jahren wertvolle, aktuelle und fachlich anerkannte Informationen zu Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitsthemen in 13 Sprachen bereit hält.
Die App sendet regelmässig an das Alter der Kinder angepasste kurze Texte, Bilder, Filme und Audiofiles. Es kann gezielt nach Themen gesucht werden.

Wunderfitz – das Interessens-/Begabungsförderungsprojekt an der Primarschule Bronschhofen

«Alles willsch du wüsse, alles willsch du gseh, üsi Welt die willsch du kenne, willsch immer meh und meh und meh…»  - So lautete der Refrain unseres Wunderfitzliedes für das Wunderfitzprojekt 2020. 

Wunderfitz – Das ist der Name für unser Interessens-/Begabungsförderungsprojekt an der Primarschule Bronschhofen. Bereits im Wort Wunderfitz erkennt man, dass es darum geht «gwundrig» zu sein. Neue Sachen zu lernen, die man schon lange wissen wollte oder die einen einfach interessieren. Während sechs Wochen durften die 1. und 2. Klässler des Schulhauses Obermatt jeden Mittwoch von 10 – 12 Uhr ihren Interessen nachgehen. Nachdem sie aus einer grossen Auswahl an Projektmöglichkeiten ihre Favoriten auswählen durften, wurden daraus elf alters- und klassengemischte Gruppen erstellt. In den unterschiedlichen Ateliers war es den Kindern überlassen zu bestimmen, was sie genau lernen bzw. am Ende wissen wollten.

So kam es, dass Kinder verschiedenste Leckereien backten. Im Werkraum wurde fleissig Holz zu Vogelhäusern verarbeitet und aus Stoff Kissen genäht. Eine weitere Gruppe liess sich von der Magie treiben und lernte Zaubertricks. Die Musikkinder konnten sogar über sechs Wochen eine Ukulele nach Hause nehmen und erste Griffe und Lieder lernen. Beim Farbenatelier stand Kreativität im Zentrum und so tobten sich einige Kinder auch mit Pinsel und Farben aus. In einem anderen Zimmer ging es nur Schritt für Schritt vorwärts, denn um Stop-Motion-Videos zu drehen, musste man vor allem geduldig sein.

Nicht nur die Räume der Schule dienten als Lernorte. Die Dinosauriergruppe konnte die ausgestorbenen Riesen hautnah im Naturmuseum erleben. Zur selben Zeit bewunderten die Steine-Interessierten die Steinsammlung nebenan und konnten sogar einem Steinmetz bei seinem Handwerk über die Schultern schauen, sowie eigene Specksteine bearbeiten. Im Lernort Wald haben die Kinder zusammen mit dem Wildhüter jegliche Spuren gefunden, die sie anschliessend analysiert und nachgeformt haben.

Nach sechs intensiven und lehrreichen Wochen trafen sich die rund 100 Kinder zu einem gemeinsamen Abschluss. Dabei präsentierte die Musikgruppe ihre geübten Lieder auf der Ukulele begleitet mit selbstgebastelten Rhythmusinstrumenten, die Zaubergruppe verblüffte das Publikum mit ihren Zaubertricks, die Stop-Motion-Filme wurden gezeigt und die Backgruppe verteilte jedem Kind ein Wunderfitzguetzli.
In einer Ausstellung durften natürlich auch noch die selbstkreierten Produkte der anderen Ateliers bestaunt werden. Die Begeisterung und Freude war riesig und bereits hörte man Stimmen wie «Wow, das ist ja spannend! », «Das möchte ich nächstes Jahr auch lernen.» oder «Können wir nicht nächste Woche wieder Wunderfitz machen?». Auch von Seiten der Lehrpersonen wurde ein sehr positives Fazit aus dem diesjährigen Projekt gezogen und das Ziel vom «gwundrig» sein und aus eigenem Interesse etwas Neues zu lernen, wurde in diesem Projekt definitiv erreicht.

Mit vielen unglaublich fröhlichen und vor allem stolzen Kinderaugen wurde zum Schluss nochmals das Wunderfitzlied gesungen. Es zeigte das Ende des diesjährigen Wunderfitzprojektes, wobei wir uns jetzt schon wieder freuen, wenn es im neuen Schuljahr heisst:
«Säg mir worum, säg mir wieso. Wem ghört denn das? Schön bisch debi! Heja, du Wunderfitz!»


Purzeln im Kindergarten

Purzelbaum ist ein gesamtschweizerisches Projekt, welches das Bewegungsbedürfnis der Kinder unterstützt und gesunde Ernährung beim Znüni fördert. In Bronschhofen sind alle vier Kindergärten in dieses Projekt integriert.

Um einem allfälligen Bewegungsmangel bereits in diesem Alter vorzubeugen, werden verschiedene Bewegungsangebote in den Kindergartenalltag eingeplant. Dies beginnt schon am Morgen. Sei es, dass die Kinder durch einen Bewegungsparcours in den Raum kommen oder sich mit einem Bewegungslied oder Tanz begrüssen. Bei Hüpf- oder Koordinationsspielen trainieren die Kinder Ausdauer und Gleichgewicht. In geführten Sequenzen wird darauf geachtet, dass immer wieder Bewegungspausen eingebaut werden.                                                                                                                                                                     
Im Bewegungsraum wird mit Schaumstoffelementen gespielt. Dabei werden nebst sozialen Komponenten Ausdauer, Geschicklichkeit und Bewegungskreativität gefördert. Auch Garten und Korridor werden für weitere Bewegungsmöglichkeiten genutzt.
 
Im Sommer nehmen die vier Kindergartenklassen am WWF-Lauf in Wil teil. Im Winter besuchen die grossen Kindergartenkinder an Stelle des wöchentlichen Waldnachmittags zweimal die Eisbahn in Wil.
 
Dazwischen sind Pausen zum Entspannen und Geniessen ebenso wichtig.
Viermal pro Schuljahr werden im Turnunterricht für die Kinder Bewegungslandschaften eingerichtet. Alle zwei Jahre wird an einem Samstagmorgen das Purzelbaumfest im Ebnetsaal durchgeführt. Die Kinder und ihre Familien turnen dann gemeinsam an verschiedenen Posten.
 
Nebst einer Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, lernen die Kinder sich gesund zu ernähren. Bei einer Znüniteilete oder beim Spiesslimorgen wird immer wieder die Vielfalt des gesunden Znünis bestaunt.

Fasnacht in der Primarschule Bronschhofen

Welch buntes Fasnachtstreiben an unserer Schule am Schmutzigen Donnerstag, 20. Februar 2020 herrschte, beweisen diese Schnappschüsse.




Unsere Erzählnacht 2019

Jedes Jahr am zweiten Freitag im November verwandelt sich die Schule Bronschhofen in einen Ort des Lesens und Vorlesens. Seit sieben Jahren nimmt die Primarschule an der Schweizer Erzählnacht teil und konnte auch dieses Jahr mit über 130 Kindern ein grosses Publikum ansprechen.

Das Motto «Wir haben auch Rechte!» zum 30jährigen Jubiläum der Kinderrechtskonvention war nicht ganz so ein einfaches und doch wichtiges Thema für die Kinder. Das Lied «Jedes Chind het siini Rächt» von Andrew Bond hat sehr gut als Einstieg ins Thema gepasst und wurde lautstark gesungen.
Ausserdem haben die Schülerdelegierten Timo, Lisa, Leona und Finja ihre Schulkameraden mit Fragen zu den Kinderrechten für die Posten aufgewärmt. Danach sind die Kinder in den drei Altersgruppen in den Schulzimmern verschwunden und haben Allerlei erleben dürfen.  

Die Gruppe Kindergarten – 2. Klasse hat zuerst das Bilderbuch «Zuhause kann überall sein» erzählt bekommen. Darin geht es um ein Mädchen, welches aus einem Kriegsgebiet flüchten musste. Danach haben die Kinder vier Posten besucht, analog zu einzelnen Rechten. Sie konnten ein Sorgenpüppchen basteln, Bilderbücher zum Thema anschauen, sich mit der Frage auseinandersetzen, welche 3 Dinge würde ich auf eine Flucht mitnehmen und Wochenrationen von Familien aus unterschiedlichen Ländern vergleichen und dabei Popcorn in verschiedenen Geschmacksrichtungen essen.

In der 3. und 4. Klasse starteten einige Kinder mit den Ipads und dem interaktiven Spiel von Terre des Hommes zum Thema Strassenkinder. Andere hörten ein Lied über die Welt, so wie sie ihnen gefällt und durften dazu ein Bild zeichnen und wiederum andere lasen verschiedene Texte über die Kinderrechte und lösten ein Quiz. Ihnen wurde zudem das Buch « Malalas magischer Stift» vorgelesen, was die Kinder sehr faszinierte und zum darüber Reden animierte. (Malala Yousafzai ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin. In diesem Buch erzählt sie die Geschichte ihrer Kindheit in einem kriegsgeplagten Land, in dem die Hoffnung nicht verloren gehen darf.)
 
Unsere «Grossen» in der 5. und 6. Klasse konnten sich bei der vorgelesenen Geschichte in Kinder einfühlen, denen Rechte verwehrt bleiben. Darüber wurde diskutiert und später ein Sixtet zu den Grundrechten gelegt. Beim Snack entschied das Los, wie viel und was es zu essen gab: einen Teller Schokobons oder vielleicht ein Stück Karotte?... Grosse Augen machte das Kind mit dem leeren Teller.
 
Zum Abschluss wurde gemeinsam das Lied gesungen und die Kinder gingen zufrieden aber müde mit ihren Eltern nach Hause. 
 
Ohne die Planung der beteiligten Lehrpersonen und die grossartige Hilfe der freiwilligen Eltern und Studierenden der PH St.Gallen wäre dies nicht möglich gewesen und es ist schön zu sehen, dass so viele die Erzählnacht unterstützen wollen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle.
 
Wir sind glücklich, auf eine gelungene und spannende Erzählnacht zurückblicken zu dürfen.
 

Neue Spielgeräte auf dem Pausenplatz

Auf Initiative der Schülerinnen und Schüler konnten am Freitag, 15. November 2019 zwei neue Spielgeräte in Betrieb genommen werden. 

Nach dem Pingpong-Tisch und dem Allwetterspielplatz ist dies nun bereits die dritte Verbesserung des Pausenplatzes Bommeten, die Dank der Schülerpartizipation zustande gekommen ist.

Eindrücke vom "Lichtermeer"

Die Kindergartenkinder, die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse haben im Unterricht Laternen gebastelt. 

Am 14. November wurden diese am «Lichtermeer» den Eltern präsentiert. Dazu wurde eine Choreographie eingeübt. Es entstand eine geheimnisvolle, bezaubernde Stimmung. Am Ende wurde von allen Kindern passende Lieder gesungen.
Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten!

Bronschhofer Sporttag vom 3. September 2019

Sie rannten, warfen, sprangen und feuerten sich gegenseitig an, am alljährlichen Sporttag unserer Schule. Alle gaben ihr Bestes und hatten offensichtlich jede Menge Spass.

Dieser sportliche Anlass bei herrlichstem Spätsommerwetter wird allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben.

Der neue Elternvorstand 2019/20 hat die Arbeit aufgenommen

Von links nach rechts: Jonas Bregenzer, Thomas Neumann, Denise Rivas, Bettina Cataldi, Angela Szabo, Marco Sonderegger

Schuljahresbeginn 2019/2020

Sonderwoche "Elektrobo"

 
Der Lehrplan 21 stellt die Lehrerinnen und Lehrer auch im Bereich Informatik vor neue Herausforderungen. Plötzlich sind unterschiedlichste Roboter auch in der Primarschule ein Thema. Aber auch das Anwenden von Mini-Computern oder das Programmieren mit spezifischen Programmen will gelernt sein.
Im Kanton St. Gallen gibt es für diese Themen in der 5. und 6. Primarklasse mit «Medien und Informatik» ein neues Schulfach, aber bereits in den unteren Klassen, beginnend im Zyklus 1, gilt es in diesem Bereich Kompetenzen aufzubauen.
Doch wie soll man Lehrpersonen dafür fit machen, die eigentlich keine grosse Affinität zu diesen digitalen Themen hat? Wie werden die Berührungsängste abgebaut? Die Schule Bronschhofen hat sich dafür entschlossen in die Offensive zu gehen. In der Woche vom 14. bis 18. Mai 2018 organisierte sie deshalb eine Sonderwoche zum Thema «Roboter, programmieren, experimentieren» für alle knapp 350 Kinder.
 
Bereits bei den ersten Vorbereitungen, bei denen die Lehrerinnen und Lehrer mit den Möglichkeiten der auf dem Markt vertrauten Produkten bekannt machten, liessen sich auch skeptische Lehrpersonen begeistern. Beim Programmieren löst man Probleme, für die es anfänglich noch keine klare Lösung gibt - und zwar sehr spielerisch. Dies bereitete den Lehrpersonen aller Stufen grosse Freude.

Erfreut stellte man fest, wie viel Support bei der Planung dieser Woche von ausserhalb erhalten werden konnte. Da waren einerseits die Pädagogischen Hochschulen, aber auch verschiedene Stiftungen, die solche Unterrichtsaktivitäten unterstützen. Beispielsweise konnte günstig zusätzliche Hardware gemietet werden. Auch eine kostenlose Exkursion ins Verkehrshaus zur i-factory war möglich.
 
In Bronschhofen hat es Tradition, dass Projektwochen auch eine wichtige soziale Komponente haben. Schülerinnen und Schüler sollen sich untereinander besser kennenlernen, das Erleben und das handelnde Lernen sind zentral. Es zeigte sich, dass sich das gewählte Sonderwochenthema ausgezeichnet dafür eignete. Ausprobieren, experimentieren, das Arbeiten in Gruppen, das Erleben, dass genaues Arbeiten manchmal unabdingbar ist - die Schülerinnen und Schüler waren an allen Tagen mit innerem Feuer dabei. Sie lernten extrem schnell, die Stimmung in der Schule war ausgezeichnet.
Besonders erfreulich war, dass auch Kinder, die ansonsten eher durch anspruchsvolles Verhalten auffallen, sich für die Thematik interessierten und intrinsisch motiviert mitarbeiteten. Die Unterrichtszeiten wurden freiwillig überzogen.
Angereichert wurde die Woche durch musische und kreative, thematisch abgestimmte Inhalte. Ein eigens getexteter Sonderwochensong wurde jeweils gemeinsam zum Tageseinstieg gesungen. Es gab Workshops zum Basteln und gestalten von Mal- sowie Putzrobotern. Auch allerhand technische Experimente wurden durchgeführt.

Am Schluss der Woche wurde eine Werkschau für die Eltern und andere Interessierte organisiert. Die Kinder zeigten stolz das Erlernte und verblüfften ihre Angehörigen mit den neu erworbenen Kompetenzen.

Das selbstentdeckende Lernen im Bereich der Informatik ermöglichte auf spielerische Weise den Zugang zur digitalen Welt. Dies zog Mädchen und Jungs, Kindergärtler und 6. Klässler, Lehrerinnen und Lehrer gleichermassen in ihren Bann.
 
Hanspeter Helbling
Schulleitung



Rückblick Musical 180°

Das Musical 180 Grad ist bereits Vergangenheit und doch klingt es nach.
 
Nach den Herbstferien wurden bereits Texte und Lieder fleissig geübt. Jeden Mittwochmorgen traf sich die Mittelstufe zum gemeinsamen Singen. Später wurden parallel Texte eingeübt und getanzt. Im Werkunterricht wurden Bühnenbilder und Kulissen hergestellt.
Während der Sonderwoche vor dem Musical galt es dann ernst. Kulissen wurden aufgebaut und täglich wurde mit beiden Crews die Szenen eingeübt.  Die Kinder hatten verschiedenste Aufgaben, sei es im Chor singen, Bühnenbilder aufbauen, Mithilfe in der Technik , auf der Bühne spielen, oder dann Bons schneiden für das Kuchenbuffet.
Das erst Highlight war am Donnerstagnachmittag, als erstmals mit der Band geprobt wurde! Die Motivation im Singen ist nochmal gestiegen. Am 5. Tag der Sonderwoche durften die Unterstufenschüler die Hauptprobe miterleben und die Mittelstufe wusste: Jetzt geht’s los!
Die Aufführungen von Freitag bis Sonntag waren ein voller Erfolg und belohnten alle für die strenge, aber spannende Woche.



Generationenprojekt Bronschhofen

Für ein verständnisvolles Zusammenleben von „Jung“ und „Alt“ ist der Austausch untereinander sehr wichtig. Aus diesem Grunde lancierte die Unterstufe Bronschhofen ein „Generationenprojekt“, in dem sich verschiedene Generationen begegnen und Hemmschwellen sowie  Vorurteile abgebaut werden können. Das Projekt ist bereits angelaufen und vier Klassen durften ihre Lieder, Tänze, selbstgeschriebenen Geschichten und Spiele im Altersheim Sonnenhof, Pflegeheim Wil und im Rosengarten in Rossrüti bereits vorführen. Diese positiven Begegnungen verbessern nicht nur das gesellschaftliche und persönliche Bild vom Alter, sondern schenken „Jung“ und „Alt“ für ein paar Minuten ein Strahlen ins Gesicht! Beide Seiten freuen sich jeweils sehr auf die nächsten Zusammentreffen…

Keine Daheimnisse!

Erhebe deine Stimme gegen Körperstrafen und hole Hilfe!

Daheimnisse sind Geheimnisse daheim. Körperstrafen bleiben oft versteckt und werden tabuisiert. Durch das vom Bund und Stiftungen unterstützte Kinder- und Jugendprojekt „Keine Daheimnisse!“ setzen sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema erzieherische Körperstrafen auseinander. Auch wenn die von der Schweiz unterzeichnete UNO-Kinderrechtskonvention dazu verpflichtet, Kinder vor Gewaltanwendungen zu schützen, gehören körperliche Bestrafungen auch in der Schweiz heute für viele Kinder zum Alltag. Kinder müssen wissen, dass dabei Hilfe in Anspruch genommen werden kann.
 
Die Klassen der beiden 4. Klassen von Frau Molina und Frau Keller, sowie die 6. Klasse von Herrn Egli haben sich mit dem Thema Körperstrafen auseinandergesetzt. Nachdem die Kinder an einem von NCBI geleiteten Einführungsworkshop teilgenommen hatten, führten sie Interviews und Umfragen mit verschiedenen erwachsenen Personen durch, gestalteten einen Flyer mit eigenen Zeichnungen, wählten einen Slogan für ein Armbändeli aus, übten Theaterstücke mit guten und schlechten Strafen ein und komponierten einen Rap.
 
An der Schülervollversammlung der Schule Bronschhofen zeigten die Kinder mit ihren Theaterstücken den anderen Kindern, dass Körperstrafen verboten sind und dass sich die Kinder im Umfeld der Schule Hilfe holen können. Alle Kinder erhielten das Armbändeli und den Flyer.
 
Die Kinder luden auch Eltern, Geschwister, Bekannte und die Presse zu einem Elternabend ein. Mit grosser Freude führten die Kinder mit einer selber gestalteten PPP  durch den Abend. Sie zeigten den Anwesenden auf, dass es drei Gruppen von Strafen gibt. Körperstrafen (Ohrfeige, Füdlitätsch, an den Haaren ziehen, schlagen mit Gegenständen...), Verzicht (Liebesentzug, Hausarrest, Handyverbot, Fernsehverbot, Gameverbot...) und verbale Strafen (anschreien, beschimpfen ...). Strafen sind nicht in jedem Fall schlecht. Gute Strafen setzen Grenzen, verhindern Gewalt, sind verhältnismässig, gerecht und für das Kind transparent. Ein Kind kann aus Strafen auch etwas lernen.
 
Die Kinder zeigten an diesem Abend auch auf, dass Eltern wie auch Kinder Hilfe holen können. Erwachsene können sich an die Elternberatung oder telefonisch an 0848 35 45 55 wenden. Kinder können sich an eine Vertrauensperson, die Lehrperson oder die Schulsozialarbeit wenden. Auch über die Telefonnummer 147 können sich Kinder Hilfe holen. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt.
 
Mit dem Rap „Schlo isch nöd guet, mit üs rede macht üs Muet. Das sich üse Rap, mer gönd nöd weg. I de Schwyz isch‘s so, me törf Chind nöd schlo“ verabschiedeten sich die Kinder von den Anwesenden. Fabrice meinte noch: „Wir alle wissen jetzt, dass Strafen auch gut sein können. Liebe Eltern, wir warten nun gespannt auf die nächste, hoffentlich gute Strafe.“

Fundgegenstände in der Schule

Auf unserem Schulareal liegen gelassene oder verlorene Gegenstände werden gesammelt und einige Zeit aufbewahrt.

Wertgegenstände wie Schmuck, Uhren, Brillen, Schlüssel usw. werden in Schaukästen ausgestellt. Sie befinden sich im Schulhaus Obermatt in der Garderobe im Untergeschoss und im Schulhaus Bommeten im Eingangsbereich der Turnhalle.
Wer einen seiner Gegenstände erkennt, wendet sich bitte an 

Herrn Urban Albisser  Tel. 071 929 38 38

Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen etc. werden in frei zugänglichen Behältern aufbewahrt. Diese befinden sich an drei Standorten:

Schulhaus Obermatt
Haupteingang Foyer des Schulhaustraktes
Garderobenkorridor im Untergeschoss

Schulhaus Bommeten
Eingangsbereich der Turnhalle

Diese Fundgegenstände können von den Besitzern während der Schulhausöffnungszeiten ohne Voranmeldung abgeholt werden.
Ende eines jeden Schuljahres werden die liegen gebliebenen Sachen entsorgt.


Tipps:

  • Damit verloren gegangene Dinge schnell wieder zu ihren Besitzern zurückfinden empfehlen wir, möglichst alles was ein Kind in die Schule mitnimmt, anzuschreiben.
  • Regelmässige Überprüfung der Fundkisten und Schaukästen auf bekannte Gegenstände.